Jagen heißt nicht in erster Linie Beute machen. Wer jagt, kennt Wildtiere und ihre Lebensräume, pflegt das Revier, sorgt für gesunde Bestände, hilft bei der Kitzrettung und bringt mit Wildbret ein hochwertiges Lebensmittel auf den Tisch. Wenn Sie das reizt, begleiten wir Sie auf dem Weg zum Jagdschein.
Ist die Jagd etwas für mich?
- Sie sind gerne draußen – auch früh am Morgen und bei jedem Wetter.
- Wildtiere, Pflanzen und Zusammenhänge in der Natur interessieren Sie.
- Sie möchten Verantwortung übernehmen und sorgfältig mit Waffe und Wild umgehen.
- Sie suchen eine Gemeinschaft, in der man voneinander lernt.
Der Weg zum Jagdschein
Wer die Jagd ausüben will, braucht einen Jagdschein – und dafür eine bestandene staatliche Jägerprüfung. Geprüft werden unter anderem Wildtierkunde und Hege, Jagdbetrieb und Unfallverhütung, Waffenrecht und Waffenhandhabung, Wildbrethygiene, Jagdrecht sowie Tier- und Naturschutzrecht. Hinzu kommt eine Schießprüfung.
In der Kreisgruppe Ahrweiler setzen wir auf die Mentorenausbildung: Eine erfahrene Jägerin oder ein erfahrener Jäger nimmt Sie mit ins Revier, sodass Sie Theorie und Praxis von Anfang an verbinden. Die Ausbildung dauert mindestens sechs Monate; die Kurse beginnen in der Regel im Spätsommer, die Prüfung folgt im darauffolgenden Frühjahr. Aktuelle Termine und Ansprechpartner finden Sie auf der Seite Jägerausbildung.
Ein Ausbildungsjahr im Revier
Frühjahr
Brut- und Setzzeit, Kitzrettung vor der Mahd, Reviergänge und Ansitz.
Sommer
Wild beobachten und ansprechen, Schießtraining, Reviereinrichtungen pflegen.
Herbst
Drück- und Stöberjagden, Arbeit mit Jagdhunden, Versorgung von Wildbret.
Winter
Hege, Brauchtum und Jagdhornblasen, Lernen für die Prüfung.
Fragen zur Ausbildung?
Unser Obmann für junge Jäger und die Jungjägerausbildung berät Sie gerne. Die Kontaktdaten finden Sie beim Vorstand, oder Sie schreiben an info@kg-jagd-aw.de.
Rechtsgrundlage: § 15 Bundesjagdgesetz (Jagdschein, Jägerprüfung)
